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Beim Fasching auch Panther gesichtet

Handballer beim Faschingsumzug in Rotenfels dabei

 

Ungefähr 40 Panther nahmen am vergangenen Samstag bei allerbestem Wetter am Faschingsumzug der Domänenwaldgeister in Bad Rotenfels teil. Darunter waren neben ausgewachsenen Bullen auch ein paar Jungtiere unterwegs. Die Herstellung der Pantherskostüme stellte im Vorfeld den ein oder anderen vor durchaus größere Probleme; aber schließlich steckten alle in einem tollen und kreativen schwarzen Outfit, bei dem vor allem die angelegten oder gestellten Ohren und der mit besonderer Eleganz getragen Schwanz den Stolz dieser Wildkatzen zum Ausdruck brachten. Während der normale Panther zwar brüllen kann, so kann er nicht beim Einatmen Schnurren wie andere Katzen sondern nur beim Ausatmen. Und genau hier musste der Zuschauer neidlos anerkennen, dass er es hier in Brotsackhausen mit einer besonderen Spezies von Panthers zu tun hatte. Es war für alle ein super Erlebnis und sorgte abseits der Handballhalle auch für entsprechende Abwechslung. Und nach der hereinbrechenden Dunkelheit kam natürlich die besondere Stärke der Panthers zur Geltung: Mit ihrer schwarzen Fellfärbung tauchten sie völlig überraschend allein oder im Rudel aus der Dunkelheit auf und sorgten für durchaus viel Respekt bei ihrer Beute. Und mit dem nur bei allen Panthers zu findenden elastischen Zungenbein stießen sie zum Teil furchteinflößende Laute aus und sorgten gleichzeitig für flüssige Nahrungsaufnahme, damit sie weiter gestärkt auf nächtlichen Beutezug gehen konnten. In den frühen Morgenstunden zogen sich die Panthers dann zurück und überließen das Feld wieder den Menschen und anderen Kleintieren.

Hartmut Stich

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